Wagen Sie den Sprung: Die IT-Agenda 2017

Ein neues Jahr ist angebrochen. Unternehmen sind im Wandel. Wie sieht die Agenda für 2017 aus?

sprung-2016-2017An erster Stelle steht wohl die grundlegende Neuausrichtung der Unternehmen innerhalb ihrer IT-Landschaft. Die Erwartungen der Kunden wachsen, jedoch schrumpfen gleichzeitig die Produktentwicklungszyklen. Um diese gegensätzlichen Entwicklungen mit der internen IT zu erfassen und die Herausforderung des massiven Datenwachstums effizient zu bewältigen, bedarf es einer digitalen Transformation – Nur so ist eine langfristige, strategisch sinnvolle Ausrichtung garantiert.

Was Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs bringt

Die zunehmende Datenflut fordert eine Optimierung der Storage- und Serverlösungen. Trends wie Multi Cloud Sourcing, VMware und hyperkonvergente Systeme wie von Nutanix stehen ganz oben auf der 2017-Agenda.

  • Im Sinne von Big Data steht die Auswertung von Daten in den verschiedensten Unternehmensbereichen im Fokus. Um eine maximale Wertschöpfung aller internen und externen Daten zu sichern, hat die IT die Aufgabe, die richtigen Daten zur richtigen Zeit am richtigen Ort vorzulegen. In diesem Zusammenhang spielt das Thema Internet of Things (Iot) eine entscheidende Rolle. Deshalb sollen individuelle Kundenbedürfnisse schnell erkannt und umgesetzt werden, da die Produktion immer stärker zur Losgröße 1 tendiert.
  • Die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung verändert auch die Mitarbeiterstruktur enorm. Dabei wird Automatisierung fälschlich mit Rationalisierung gleichgesetzt und weckt Widerstände und Unverständnis bei den Mitarbeitern. Hier gilt jedoch der Grundsatz: Aufklärung der Mitarbeiter! Daher kann nur mithilfe des Wissens und des Engagements der Angestellten ein digitaler Wandel erfolgreich in alle Geschäftsbereiche implementiert werden. Aus diesem Grund sind die Mitarbeiter ein weiterer Aspekt, der nicht aus den Augen verloren werden darf.
  • Der Trend zur Cloud ist mehr als nur ein Hype – Eine hybride Form der Cloud-Technik steht im Zentrum des Interesses. Lokales Backup im eigenen Rechenzentrum ergänzt um eine ausgelagerte Cloud-Sicherung liefert den maximalen Profit für Ihr Unternehmen.

nutanix-logoNutanix gilt als Marktführer im Bereich der integrierten hyperkonvergenten Systeme und wurde bereits zum zweiten Jahr infolge im Magic Quadrant von Gartner als ein führendes Unternehmen bezeichnet. Wir als Nutanix-Partner unterstützen Sie gerne bei der digitalen Transformation und der Implementierung hyperkonvergenter Systeme.

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Im Zeitalter der Industrie 4.0

Nach der dritten industriellen Revolution Mitte des 20. Jahrhunderts, der sogenannten „Computerisierung“, hat uns nun die vierte Welle der Revolution erreicht. Die Industrie 4.0 setzt schlagartig zahlreiche Veränderungen in den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen in Gang.

industrie4.0

Das neue Zeitalter der Industrie 4.0 entwickelt die klassische Informationstechnik mithilfe schneller Technologien weiter und eröffnet für Unternehmen neue Möglichkeiten. Nicht nur neue Konzepte sondern auch völlig innovative Geschäftsmodelle bilden sich auf Grundlage diverser Datenströme, die aus vernetzten Produkten, Geräten und Kunden gewonnen werden können.

Welche Aufgabenfelder sind betroffen und welche Auswirkungen hat die vierte industrielle Revolution?

     

  • Forschung & EntwicklungEntwicklung

  • Die Kunden von heute haben hohe Ansprüche an ihre Produkte. Ein mobiler Zugriff und die Vernetzung der Geräte stellen dabei bereits den Standard dar.
    Ein immer wichtigerer Aspekt ist zudem die Personalisierung. Selbst bei Massenprodukten wird eine Anpassung an die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse erwartet. Diese Ansprüche müssen in der Forschung und Produktentwicklung unbedingt eingebunden werden, sei es im innerbetrieblichen Umfeld oder bei externen Partnern. Um der Konkurrenz im Hinblick auf Kundenpräferenzen einen Schritt voraus zu sein, reichen die eigenen Ressourcen oftmals nicht aus. Der Gebrauch von externem Know-how kann sich für Unternehmen an dieser Stelle sehr positiv auswirken.

  •  Engineeringengineering2

  • In komplexen Produktionsprozessen gilt eine einwandfreie und nahtlose Kommunikation als Basis. Auch hier ist die Vernetzung nicht nur auf das interne Umfeld beschränkt, sondern schließt ebenso Designer, Service-Provider, Lieferanten und Kunden mit ein.
    Ein bereichsübergreifender Engineering-Ansatz ist folglich ein Muss. Die Technik sollte laufend angepasst werden und mit verschiedenen Bereichen wie Design, Entwicklung und Herstellung neuer Produkte und Services unmittelbar verknüpft sein. Dieses Zusammenarbeitsmodell setzt somit voraus, dass produktrelevante Daten und Informationen zu jeder Zeit im Produktlebenszyklus zur Verfügung stehen und ein ständiger Austausch gewährleistet ist.

  • Fertigungfertigung3

  • Spätestens mit der vierten industriellen Revolution kann eine nachhaltige Fertigung nicht ausschließlich in den Produktionshallen stattfinden. Viel mehr steht nun die Verbindung der virtuellen und realen Produktion durch innovative Software im Fokus. Auch hier ist der Blick über den Tellerrand des eigenen Betriebs elementar: Entlang der Wertschöpfungskette spielen Produktionsprozesse und –automatisierungen, die in Zusammenarbeit mit Lieferanten und anderen externen Partnern entwickelt und gestaltet werden, eine entscheidende Rolle. Nur so können Prozesse optimal integriert und Wettbewerbsvorteile ausgeschöpft werden. Neben der Erhöhung der Produktionsflexibilität und einer automatisierten Logistik, können intelligente Produkte und Maschinen zum Beispiel dabei helfen, eine ökonomische Produktion von kleinen Losgrößen oder eine reduzierte Markteinführungszeit zu erreichen.

  • IT-Sicherheititsicherheit2itsicherheit3

  • Der Trend im Jahr 2016 geht zu hyperkonvergenten Strukturen und einer bestenfalls grenzenlosen Mobilität. Diese Entwicklungen werfen allerdings auch Fragen nach der IT-Sicherheit auf. Das Jahr 2016 und die Industrie 4.0 stehen nämlich auch für Cyber-Kriminelle im Zeichen des technischen Fortschritts. Vernetzte Infrastrukturen bieten Cyber-Kriminellen viele Angriffspunkte, sodass Attacken mit Schadsoftware (Erpresser- und Cryptotrojaner) künftig an Popularität gewinnen werden. Im Hinblick auf diese Bedrohungen sind neue Ansätze in der IT-Sicherheit erforderlich. Durch eine optimale Integration von obligatorischen Sicherheitsmaßnahmen kann die Gefahr aus dem Netz jedoch erfolgreich abgewendet werden. Ziel ist es, die Transformation zu einer hybriden IT-Struktur voranzutreiben, die sowohl die digitale Wertschöpfung als auch die traditionelle IT in sich verbindet.