"Wo kämen wir hin, wenn alles so langsam wäre, wie dieser Brief?"

Dieser Slogan auf unseren TOBIT.David Briefumschlägen kam beim Post-Briefverteilzentrum Herford nicht gut an. Die aufmerksame Mitarbeiterin Frau Grieger las diesen Slogen und dachte “Hmm, so langsam geht es hier wirklich nicht zu”. Nun soll man nicht denken, jeder Brief wird im Verteilzentrum gelesen und kritisch beäugt. In unserem Fall handelte es sich aber um eine Infopost Massensendung und diese muss auf ihre Kriterien hin händisch überprüft werden.
Frau Grieger informierte fix ihre Vorgesetzten und unser Brief landete beim Chef, “Herrn Brandes”, der darüber nun wirklich nicht erbaut war. Herr Brandes dachte: “So nicht! Die sollten sich das hier mal anschauen, wie schnell bei uns gearbeitet wird”. Kurz entschlossen lud er die gesamte Firma JOBRI zu einer Besichtigung ein.
Das gesamte JOBRI Team war begeistert einen Blick in den großen gelben Kasten an der Herforder Straße zu werfen und sagte spontan zu!
Am 11.3.2008 war es dann soweit, die Besichtigung stand an. Die Erläuterungen und die anschließende Führung von Herrn Brandes durch das Verteilzentrum haben dann doch sehr beeindruckt. Im speziellen die hohe Geschwindigkeit und die niedrige Fehlerrate mit der die Versandstücke hier verarbeitet werden, ließ zu der Einsicht kommen, dass unser Slogan die Sache nicht genau trifft.
Und das Resultat: O.K. der Slogan ist ein wenig ungerecht. Wir werden ab sofort darauf verzichten.
Hier ein paar Eckdaten zum Briefverteilzentrum in Herford:
- Sendungsaufkommen pro Tag: 1,5 bis 2 Mio Stück
- ca. 500 Mitarbeiter, saisonal schwankend
- ca. 900.000 Haushalte in der Region abhängig
- ca. 1.300 Zustellbezirke
- Brieflaufzeiten national: 95% Prozent aller Briefe in Deutschland, die am Tag nach ihrer Einlieferung ihren Empfänger erreichen
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